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Alle Pressemitteilungen und Kontakt

News und Pressemitteilungen

15. Jul 2018

Horch was kommt von draußen rein
Türsprechanlagen garantieren mehr Sicherheit

Jedes Haus hat seine Schwachstellen. Zum Beispiel beim Einbruchschutz. Hier sind es meist die Fenster – und die Türen, die ins Freie führen. Beide sollten mechanisch besonders gut gesichert sein. Das Angebot dafür ist breit und vielfältig. Doch speziell die Haustür lässt sich noch besser absichern, etwa mit einer Gegensprechanlage. Denn wenn es klingelt, muss es ja nicht immer der Paketbote sein …

Wichtig bei Türsprechanlagen ist, dass sie modular aufgebaut sind. So lässt sich für jeden Bedarf und Anspruch die beste Lösung finden. Im Prinzip gibt es zwei Arten von Türsprechanlagen. Die eine ist audiobasiert, die andere verfügt über eine Kamera und liefert Bilder von der Haustür. Bei der zweiten Variante ist die Video-Funktion natürlich zusätzlich im Leistungsumfang enthalten – die Sprachübertragung gehört selbstverständlich mit dazu.

Jede Türsprechanlage setzt sich aus mindestens zwei Komponenten zusammen: der Türstation außen und der Wohnungsstation im Innenbereich. Türstationen sollten eine klare Sprachübertragung garantieren und – wenn mit Videofunktion ausgestattet – den Erfassungsbereich auch bei Dunkelheit klar abbilden. Zusätzliche Funktionen wie beispielsweise ein automatischer Türöffner sind sinnvoll bei Wohnungsstationen.

Eine Gegensprechanlage garantiert immer dann ein Plus an Sicherheit, wenn die Tür nicht geöffnet werden muss um zu sehen, wer draußen steht und Einlass begehrt. Eigentlich überflüssig zu erwähnen, dass Gira ein breites Sortiment an Türsprechanlagen im Portfolio hat, zu dem Audio- und Video-Varianten gehören. Besonders elegant für den Außenbereich ist das System 106. Es basiert auf einem klaren Raster und umfasst insgesamt sieben verschiedene Module. Damit können Lösungen vom Einfamilienhaus bis hin zu größeren Objekten realisiert werden.

Eine besonders sichere Lösung am Türeingang sind schlüssellose Zugangskontrollen. Gira bietet solche Keyless In-Systeme als Codetastatur und als Fingerprint an. Erstere öffnet die Tür nach Eingabe der persönlichen Zahlenkombination. Letztere arbeitet auf der Grundlage des biometrischen Systems: Dabei erkennt Hochfrequenztechnologie den Fingerabdruck der untersten Hautschichten – und öffnet dann die Tür.

Besonders schön im Innenbereich sind die Gira Wohnungsstationen, die in die verschiedenen Schalterprogramme von Gira integriert werden können. Damit lassen sich Elektroinstallation und Türkommunikation optisch aus einem Guss realisieren. Ist ein Haus mit einem KNX System ausgerüstet, also mit einem kabelgebundenen Bussystem zur Steuerung der intelligenten Gebäudetechnik, kann das Türkommunikations-System von Gira auch auf die KNX Bediengeräte gelegt werden, also auf die Wandtableaus Control 19 und Control 9. Und auf die ebenso kompakte wie elegante Bedienzentrale Gira G1.

Besonders bequem ist der mobile Zugriff auf die Türkommunikation über iOS und Android Smartphones. Und bei Gira ist er besonders sicher, weil verschlüsselt über Secure Data Access (SAD). Features wie Early Media, Gruppenanrufe und das Gira Interfacedesign sorgen dafür, dass man auch unterwegs zuverlässig weiß, wer vor der Türe steht. Gira TKS mobil wird ab dem Sommer lieferbar sein.

Zum Schluss noch ein ganz praktischer Tipp: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert den Einbau einbruchhemmender Haus- und Wohnungseingangstüren bzw. deren Nachrüstung. Dazu gehören Türspione, Mehrfachverriegelungssysteme mit Sperrbügel, Einsteckschlösser – und eben Gegensprechanlagen. Interessenten sollten sich nicht von der internen Bezeichnung samt Zuordnung abschrecken lassen, sie firmieren bei der KfW unter "Altersgerechtes Umbauen". Tatsächlich geht es um den Kredit 159 für mehr Wohnkomfort und Einbruchschutz - und der ist alterslos.

13. Jul 2018

Doch kein Deckel für das Baukindergeld
Koalition einigt sich, Kritik ebbt nicht ab

Man kann es ja auch mal so sehen: Die Regierungsparteien liefern uns ein Sommertheater, wie es sich spektakulärer kaum inszenieren lässt. Das erinnert nicht zufällig an Shakespeare, in dessen Dramen es oft gewaltsam, meist blutrünstig, aber nie zimperlich zugeht. Beispiel gefällig? Macbeth. Horst S. in der Rolle des Tyrannen, der Angela M., die Widerspenstige, zähmen will. Was nicht gelingt, so die Meinung der einen, aber doch zu großen Teilen, so die der anderen. Noch Fragen? Fakt ist: Die Koalition steht. Noch. Aber wenn die jetzt Richtung Hamlet abdriftet, dann ist was faul im Staate Deutschland. Und damit ist nicht das Ausscheiden der Nationalmannschaft schon in der Vorrunde gemeint. Dann geht es tatsächlich auch hierzulande um Sein oder Nichtsein.

Bei dem ganzen Theaterdonner ist das "Baukindergeld" etwas in den Hintergrund geraten. Aber hier hat es, bevor das Koalitionsdrama so richtig in Fahrt kam, tatsächlich eine Einigung gegeben. Die Deckelung – eine Obergrenze bei der Wohnfläche – kommt nun doch nicht: Am 27. Juni wurde beschlossen, die geplante Begrenzung wieder aufzuheben. Dafür aber wird der Zuschuss zeitlich begrenzt: Er kann jetzt nur bis Ende 2020 beantragt werden. Kostenpunkt: 2,7 Milliarden Euro. In dieser Legislaturperiode.

Doch die Kritik ebbt nicht ab. Nicht nur weil der Koalitionsbeschluss das Grundübel dieser Subventionsmaßnahme unberührt lässt – letztlich ist und bleibt sie ein teures Gegensteuern einer verfehlten Steuerpolitik, die Familien bei Wohnungskauf und -unterhalt immer mehr belastet. Sondern auch, weil die zeitliche Beschränkung dazu führen dürfte, dass die Preise auf den ohnehin überhitzten Immobilienmärkten noch einmal deutlich anziehen werden – weil sich viele Familien die Förderung sichern wollen, bevor sie ausläuft. Die Zeit spricht in diesem Zusammenhang Klartext und bezeichnet den Kompromiss als "die unsinnigste aller Einsparvarianten".

So weit, so schlecht. Hauptsache, es wird gebaut. Möglichst mit intelligenter Gebäudetechnik. Und wir schauen mal, ob es das Baukindergeld in dieser Saison noch einmal auf die große Bühne schafft. Vielleicht als episches Drama, wie es Bertold Brecht vorschwebte. Wenn nicht, dann "stehen wir selbst enttäuscht und seh'n betroffen / den Vorhang zu und alle Fragen offen". Der Rest, um es wieder mit Shakespeare zu sagen, ist Schweigen.

11. Jul 2018

Unser neues Produktions-, Logistik- und Entwicklungszentrum wird fertig
Vorbereitungen für den Umzug laufen auf Hochtouren

Wir sind dann mal weg … Nein, nicht wirklich. Wir ziehen nur um. Nein, nicht wegen des Wetters. Der Sommer ist bislang doch recht ordentlich gelaufen. Der wahre Grund ist: Unser neues Produktions-, Logistik- und Entwicklungszentrum nähert sich der Fertigstellung. Und deshalb laufen die Vorbereitungen für den Umzug schon auf Hochtouren.

"Wir befinden uns bereits auf der Zielgeraden", freut sich Dietmar Daszkiewicz, Leiter des Facility Managements bei Gira. Gemeinsam mit Andreas Dürwald, dem Leiter Produktion und Logistik, steuert er das Bauprojekt innerhalb des Unternehmens. "Ende Juli, Anfang August erfolgen die Bauabnahmen in Logistik und Produktion. Wenn sich dabei keine Notwendigkeit zu umfangreichen Nacharbeiten ergibt, werden wir diese Bereiche zur Nutzung übergeben."

Dementsprechend laufen die Vorbereitungen für den Umzug schon seit einigen Wochen. Alle Arbeitsplätze und Produktionsanlagen in der Fertigung und Logistik werden von unserem Stammsitz in der Dahlienstraße in Radevormwald an den knapp einen Kilometer entfernten neuen Standort in der Röntgenstraße übersiedeln. "Im Prinzip verlegen wir hier eine komplette Fabrik samt Lager mit Wareneingang und Versand", erklärt Andreas Dürwald. "Und das mehr oder weniger im laufenden Betrieb."

Damit das klappt, erfolgt der Umzug von Maschinen, Material sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in genau aufeinander abgestimmten Etappen. Die ersten Gira Produkte sollen unser neues Werk bereits im Oktober verlassen. Offiziell eingeweiht wird das neue Gira Produktions-, Logistik- und Entwicklungszentrum am 6. Oktober – mit der Belegschaft und geladenen Gästen. Wir freuen uns drauf! Wobei: Der alte Stammsitz in der Dahlienstraße bleibt uns ja erhalten. Ist doch auch schön. Denn der ist uns richtig ans Herz gewachsen.

9. Jul 2018

Hightech-Wohnen in München
Villa mit Stil und voller technischer Finessen

In München trifft eleganter Lifestyle auf ländliche Idylle: Luxusboutiquen in der Stadt, Bauernhöfe nicht weit entfernt im bayerischen Umland. Diesen Spagat meistert auch eine Villa im Stadtteil Bogenhausen. Trotz geradlinig klarer Formensprache nimmt das Interieur in seiner Materialität immer wieder Bezug aufs Ländliche und die Natur, ohne dabei auch nur einen Hauch verspielt oder altbacken zu wirken. Von außen erscheint das Haus wie eine alte Stadtvilla, im Inneren ist Hightech Programm – die raffinierten haustechnischen Lösungen sind ein Garant für maximalen Komfort und Sicherheit. Die technischen Finessen plante der System-Integrator Anton Hieber und seine Firma verantwortete auch die Installation und Inbetriebnahme. Die Programmierung und 3D-Visualisierung übernahm Helmut Lintschinger von EIB-TECH. Beide sind System-Integratoren "der ersten Stunde", beide haben gemeinsam mit Gira schon viele Projekte realisiert. Die Villa in Bogenhausen gefällt uns aber besonders gut.

6. Jul 2018

Smart Home unter freiem Himmel
Smarte Produkte für Garten und Terrasse

Was vor gar nicht so langer Zeit noch völlig verpönt war, ist inzwischen wieder in: Gardening, wie es so schön auf Neudeutsch heißt. Gemeint ist das gute alte Gärtnern oder ganz einfach die Gartenarbeit. Kleingartenvereine – früher oft als "Spießer's Paradise" verunglimpft – können sich vor Anfragen kaum noch retten. Und es sind junge Familien, die diesen Trend befeuern: Selbst in Großstädten mit ihrem notorischen Platzmangel entstehen Gärten an allen Ecken und Enden. Und wenn's gar nicht anders geht, auch auf den Flachdächern von Hochhäusern.

Doch auch der Garten vor und hinter dem eigenen Häuschen erlebt eine Renaissance. Mit dazu beitragen dürfte, dass intelligente Technik, die wir aus dem Smart Home kennen, inzwischen ins Grüne vorgedrungen ist. Und so werden der geliebte Garten oder die Terrasse schnell zum verlängerten Wohnzimmer, zur Outdoor-Küche oder zum Festsaal unter freiem Himmel.

Dabei lässt sich beobachten, dass Produkte und Lösungen, die Sicherheit und Zeitersparnis versprechen, besonders nachgefragt werden. In diesem Zusammenhang spielt das Thema "Strom im Garten" eine große Rolle. Denn der wird oft benötigt: zum Rasenmähen und Heckenschneiden und manchmal auch zum Grillen und Kühlen der Getränke. Oder zum Musikgenuss und – gerade jetzt zur WM – für den Fernseher. Wer allerdings Kabel quer durch den Garten zieht, lebt gefährlich. Denn ein Stromschlag aus einer zerfetzten Leitung kann tödlich sein. Aber auch herumliegende Kabel werden leicht zur Stolperfalle und können zu Stürzen und Brüchen führen.

Doch das muss nicht sein. Es gibt Produkte für die Außeninstallation, die Sicherheit garantieren. Bei Gira sind das die Energiesäulen, die fest montiert sind und die Elektroinstallation im Außenbereich erweitern. Der Vorteil für den Gartenfreund: Die Gira Energiesäulen können genau dort installiert werden, wo Anschlüsse benötigt werden.

Zum Thema "Sicherheit" gehört zudem die Beleuchtung. Denn auch die laueste Sommernacht endet früher oder später im Dunkeln. Aber wer lässt sich schon davon stören, vor allem wenn die Gartenparty so richtig in Fahrt gekommen ist? Hier empfehlen sich beispielsweise die Gira Lichtsäulen, etwa an Gartenwegen und in Eingangsbereichen, auf Terrassen, an Beeten oder auf Grünflächen. Wird die Außenbeleuchtung mit Bewegungsmeldern gekoppelt, dient sie zudem der wirksamen Abschreckung von ungebetenen Besuchern – wenn die Party längst vorbei ist.

Doch so schön Gärtnern auch sein mag – jeder Hobbygärtner wird zugeben, dass es auch monotone Arbeiten gibt, die niemand wirklich gerne erledigt. Rasenmähen gehört dazu. Doch hier gibt es inzwischen Mähroboter, die sich ebenso gründlich wie stur durchs Gras fressen wie einst das Schaf. Auch das Gartenwässern ist nicht jedermanns oder jedefraus Sache. Wer aber ein leistungsfähiges KNX System sein Eigen nennt, das im Smart Home viele Funktionen halb- oder sogar vollautomatisch steuert, dem kann diese Arbeit abgenommen werden. Denn der fachkundige System-Integrator installiert eine automatische Gartenbewässerung, die übers Internet mit der Wettervorhersage verbunden ist. Aufgrund deren Informationen entscheidet dann der Gira HomeServer, ob der Garten bewässert werden soll – oder ob man nicht lieber das nächtliche Gewitter abwarten sollte. Wer allerdings noch vor der Party den Rasen mähen lassen und dann wässern will – per App ist das natürlich möglich.

All diese Produkte und Lösungen sorgen für Sicherheit, Zeitersparnis und damit mehr Komfort im Grünen. Doch von einer Illusion sollten wir uns schnell verabschieden: "Smart Gardening" wird uns keineswegs alle Gartenarbeit abnehmen. Wäre ja auch schade – denn Gärtnern ist ein tolles Hobby, bei dem man entspannen und gestalten kann. Und was gibt es Schöneres, als nach einem erfüllten Tag im eigenen Garten das wohlverdiente Feierabendbier oder ein Gläschen guten Wein zu genießen. Selbstverständlich ordentlich gekühlt …

4. Jul 2018

"Sehr gut" für Gira
30 Smart Home-Anbieter im Kundenzufriedenheitstest

Das Smart Home ist auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Dabei kommen unterschiedliche Techniken und Systeme zum Einsatz. Sie reichen von der einfachen Jalousiesteuerung per App bis hin zum vollvernetzten Haus, das über leistungsstarke Server gesteuert wird. Doch wie sieht das in der Praxis aus? Konkret: Wie zufrieden sind Kunden mit Technik, Sicherheit und Kundenservice? Antworten darauf gibt eine aktuelle Untersuchung der Analyse- und Beratungsgesellschaft ServiceValue in Kooperation mit Focus-Money. Dabei erhielt Gira die Höchstnote "sehr gut".

Die Befragung basiert auf 1.834 Urteilen von 1.216 Kunden. Sie sollten bis zu zwei Anbieter bewerten, mit denen sie innerhalb der letzten zwölf Monate zusammengearbeitet haben. Abgefragt wurden 25 branchenspezifische Service- und Leistungsmerkmale, die in der Studie unter dem Oberbegriff "Fairness" zusammengefasst sind. Konkret ging es um Produktqualität, Einrichtung und Handhabung, Sicherheit, Kundenkommunikation, Kundenservice sowie um das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Höchstwertung ging insgesamt an zehn Anbieter von Smart Home-Komponenten. Neben Gira sind das Abus, Bosch, Buderus, Busch-Jaeger, Fritz! (AVM), Homematic, Netatmo, Philips Hue und Somfy. Weitere neun Anbieter erhielten das zweithöchste Gütesiegel "gut".

2. Jul 2018

Autofahrer wollen Solarstrom tanken
Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesverbands Solarwirtschaft

Knapp ¾ der deutschen Autofahrer sind dafür, Solarenergie auszubauen, damit Elektroautos klimafreundlich mit Ökostrom fahren können. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa, die der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) in Auftrag gegeben hatte. Die Umfrage zeigt zudem, dass 90 Prozent der Autofahrer, die für eine Anschaffung eines Elektroautos grundsätzlich bereit sind, ihr E-Mobil am liebsten mit Solarstrom tanken würden. Lediglich acht Prozent ist es egal, aus welcher Quelle der Strom zum Laden des Elektrofahrzeuges stammt.

"Sinn und Erfolg der Elektromobilität hängen entscheidend von einem stärkeren Ausbau der Solarenergie und der Ladeinfrastruktur ab", so kommentiert Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW, die Umfrage. Die u.a. auch belegt, dass für vier von zehn Autofahrern die Anschaffung eines Elektroautos eine Perspektive darstellt.

Aber natürlich gibt es auch Skeptiker, was die E-Mobilität angeht. Die entscheidenden Gegenargumente für sie sind die zu geringe Reichweite, ein fehlendes flächendeckendes Netz an Ladesäulen und der hohe Anschaffungspreis. Für ⅔ der befragten Autofahrer sind Förderprogramme für ein flächendeckendes Netz an Ladestationen das richtige Mittel, um Elektromobilität zu unterstützen. Mehr als jeder zweite Autofahrer spricht sich für höhere Kaufprämien und Steuerrabatte für Elektroautos aus und befürwortet eine schnelle Umstellung von öffentlichen Fahrzeugen auf Elektrobetrieb.

30. Jun 2018

Hidden Champions des Stromsparens
Automatikschalter, Bewegungs- und Präsenzmelder

Energiesparen ist angesagt. Allerdings wissen viele nicht, dass sich ein sparsamer Umgang mit Energie auch in den eigenen vier Wänden realisieren lässt – und zwar mit ganz einfachen Mitteln. Zum Beispiel beim Stromverbrauch.

Rund 10% des gesamten Stromverbrauchs in einem Haushalt entfallen auf die Beleuchtung. Ein nicht unerheblicher Teil davon wird jedoch unnötig verbraucht, weil das Licht Räume erhellt, die gar nicht oder nur zeitweise genutzt werden. Treppenhäuser und Kellerräume sind die heißesten Kandidaten für eine solche Stromverschwendung.

Abhilfe verschaffen Automatikschalter und Bewegungs- bzw. Präsenzmelder. Sie schalten das Licht nur dann ein, wenn es wirklich genötigt wird, wenn also eine Person den Kellerraum tatsächlich betritt oder sich darin aufhält. Und diese Geräte schalten das Licht entweder nach einer festgelegten Dauer wieder ab oder dann, wenn sie keine Bewegung mehr registrieren. Ganz zuverlässig – so dass das vertrackte "Lichtausschaltenvergessen" nicht mehr passiert.

Werden Bewegungsmelder mit Dämmerungssensoren gekoppelt, ist garantiert, dass das Licht erst dann angeht, wenn die Umgebungshelligkeit gering ist – wenn also Licht wirklich benötigt wird. Sowohl der Dämmerungswert als auch die Einschaltdauer lassen sich je nach Bedarf stufenlos regeln.

Natürlich haben auch wir von Gira zahlreiche Produkte im Programm, die von der Online-Plattform baulinks.de als "Hidden Champions des Stromsparens" bezeichnet werden. Die Palette reicht von verschiedenen Automatikschaltern für Wand und Decke über Präsenzmelder – die sich auch in Funkbussysteme oder ins KNX System einbinden lassen – bis hin zum Gira Sensotec und Sensotec LED.

Beide Geräte helfen nicht nur, Strom einzusparen, sondern sorgen auch für mehr Sicherheit, weil sie im Dunkeln bei einer registrierten Bewegung automatisch ein Orientierungslicht einschalten. Dabei nutzt der Gira Sensotec das gedimmte Raumlicht. Der Gira Sensotec LED besitzt dagegen eine im Gerät integrierte LED-Leuchte.

28. Jun 2018

haustec.de
Handwerker ohne Aufsicht

Dass die Kollegen von der Gebäude- und Fassadentechnik mit dem Online-Portal haustec.de eine informative Plattform für ihre Branche geschaffen haben, wissen wir. Und wir wissen, dass sie einen ausgeprägten Sinn für Humor haben. Was sie jetzt mal wieder unter Beweis gestellt und per Video dokumentiert haben. Es geht darum, was Handwerker so alles machen, wenn der Chef nicht da ist. Genial! Aber nichts für schwache Nerven!!

Also liebe Chefs: lieber nicht anschauen. Es könnten Eure Jungs dabei sein. Ja, Jungs – Mädels machen so einen Blödsinn nicht (mit). Für alle anderen: anschauen und festschnallen. Es geht um Bagger, die zum Karussellfahren einladen. Um Tanzeinlagen auf schwankenden Gerüsten. Um Duschen aus der Speistrommel mit anschließendem Schaufelweitwurf. Unser Favorit: die improvisierte Wippe auf dem Dachfirst!

26. Jun 2018

Deckel für das Baukindergeld?
Unklare Lage sorgt für Unsicherheit

Das "Baukindergeld" kommt nicht aus den Schlagzeilen. Nachdem es bereits vom Bund der Steuerzahler als zu teuer und letztlich wirkungslos kritisiert wurde (Newsroom-Beitrag vom 18. April), rudert nun auch die Regierung zurück: Weil die Kosten außer Kontrolle zu geraten drohen, sollen nur Immobilien bis zu einer bestimmten Größe gefördert werden. Doch es gibt Widerspruch – auch innerhalb der großen Koalition.

Die Grundidee vom Baukindergeld: Die Regierung will Familien den Kauf von Wohnungseigentum erleichtern. Ursprünglich sollten nur Gutverdiener von dieser Förderung ausgenommen werden. Sie ist für Familien mit einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis zu 75.000 Euro vorgesehen. Hinzu kommen weitere 15.000 Euro pro Kind. Eine Familie mit zwei Kindern darf also höchstens 105.000 Euro netto pro Jahr verdienen, um Baukindergeld zu erhalten.

Die zuständigen Minister Olaf Scholz und Horst Seehofer haben nun festgestellt, dass das von der Regierung dafür vorgesehene Geld – maximal zwei Milliarden Euro in vier Jahren – nicht ausreicht. Deshalb soll es eine zusätzliche Obergrenze geben, und zwar bei der Wohnfläche: Die beiden Ministerien Finanzen und Inneres wollen die Förderung für eine vierköpfige Familie nur bis zu einer Obergrenze von 120 qm gewähren. Für jedes weitere Kind sollen 10 qm dazukommen. Ist die Eigentumswohnung oder das Haus größer, wird die Förderung nicht bewilligt.

Der Chor des Widerspruchs ist laut und vielstimmig. Er reicht von "ungerecht" und "unnötig bürokratisch" bis hin zu "lebensfremd". Die Diskussion scheint sich gerade in zwei Richtungen zu entwickeln: Die Obergrenze beim Wohnraum könnte sich nach oben verschieben – oder die Gesamtsumme für das Baukindergeld wird aufgestockt. Doch nichts ist sicher. Nur eines ist derzeit gewiss: Die Bundesregierung muss handeln, und zwar schnell. Denn die Ankündigung dieser lukrativen Hilfe hat offenbar ein riesiges Echo gefunden. Deshalb auch die aktuelle Intervention: Die für das Baukindergeld veranschlagte Summe wird schneller verbraucht sein als kalkuliert.

Die Stuttgarter Zeitung warnt: "Wenn die Regierung das Projekt gleich wieder kleinhäckselt, enttäuscht sie." Schwerer wiegt, dass die Regierenden damit von ihrem Koalitionsversprechen abweichen. Im Mai hatten die Fraktionsführungen von Union und SPD die Neuregelung beschlossen – verbunden mit der Zusage, dass die Förderung rückwirkend für Kaufverträge seit dem 1. Januar 2018 gewährt wird. Wer sich als Immobilienkäufer darauf verlassen und inzwischen eine größere Wohnung gekauft hat, droht nun leer auszugehen.

Die ungeklärte Lage sorgt für Unsicherheit. Das schadet dem Bausektor. Und allen, denen daran gelegen ist, intelligentes Wohnen zu fördern. Wie beispielsweise Gira.

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